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Miriam Vogt – Weltmeisterin beim 6. Sportlerfrühstück

Wir freuen uns bei unserem 6. Sportlerfrühstück am 04. Oktober 2016 erstmals eine Persönlichkeit aus dem alpinen Skisport bei uns willkommen zu heißen. Die ehemalige Kombinationsweltmeisterin Miriam Vogt wird unseren Gästen sicherlich einen kleinen Einblick in die Welt des Skisports geben.

Die gebürtige Starnbergerin Miriam Vogt konnte sich am Anfang Ihrer Karriere nicht ganz entscheiden, ob Sie sich mehr auf den Ruder- oder den Skisport konzentrieren soll. Erst nach Intervention ihres damaligen Ski-Trainers feierte Sie am 10. Januar 1986 Ihr Weltcupdebüt. Nach anfänglich guten Resultaten musste Sie auch ein kurzes Tief überwinden und kämpfte sich über den Förderkader des DSV wieder zurück in die Nationalmannschaft. Bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 1993 in Morioka feierte Vogt Ihren größten Erfolg und wurde Weltmeisterin in der Kombination.

Nur fünf Jahre später beendete Sie Ihre Karriere als aktive Leistungssportlerin. Parallel zum Leistungssport ging Sie an der Ludwig-Maximilians-Universität dem Studium der Betriebswirtschaft nach und beendete dieses 1997. Ihr zweites Studium Sportökonomie an der Euopean Business School schloss Sie 2002 erfolgreich ab. Zudem schärft der Master in Rhetorik und Kommunikationswissenschaften ihr Profil im Bereich der Personalentwicklung. 

Mittlerweile ist Sie Gesellschafterin des Instituts für Mental- und Verhaltenstraining, ein Spezialist für Personalentwicklung im Bereich Verhaltens- und Sozialkompetenz, wo Sie Ihre Ausbildung mit Ihren einzigartigen Erfahrungen aus dem Hochleistungssport erfolgreich kombinieren kann.

Auch dem Skisport blieb Vogt in verschiedenen Ehrenämtern treu. Sie war neun Jahre lang Präsidentin des Bayerischen Skiverbandes, seit 2003 initiiert sie die jährliche Winterbenefizveranstaltung Schneekristall – stark sein, wenn’s zählt und seit 2014 ist sie Vizepräsidentin des DSV.

 Vogt über Sport und Bewegung: „Sport in der Natur. Das war meine Lebensschule als Athlet und ist heute mein Genuss. Bewegung gehört zu uns Menschen und gibt uns so immens viel Kraft für das was wir vorhaben. Sich selbst zu erleben, seinen Körper zu spüren, einen Konkurrenten und seinen Erfolg zu respektieren, gemeinsam Freu(n)de zu haben, es gibt so viele Werte die der Sport uns vermitteln kann. Die Kombination und der Respekt vor der Natur lassen mich dankbar werden. Augen schliessen und ich sehe pure Freude.“